Der große Crash? Kryptowährungen im Fall !

Rote Zahlen – das Blutbad der Kryptowährungen

 

Seit dem 15.01.2018 befinden sich alle Coins im Tiefflug. Verluste von 40% sind normal. Neueinsteiger die erst im letzten Quartal 2017 oder auch erst dieses Jahr eingestiegen sind, bekommen nervöse Finger und blicken mit Bauchschmerzen auf die Kryptocharts. Ist das nun der große Crash, die die sogenannten Experten vorausgesehen haben? Ist das der große Fall der einst zukunftsweisenden Technologie?

Mit nichten ! Es als Blutbad oder Ähnlicheres zu bezeichnen ist schon sehr übertrieben. Diese Panikmacherei und FUDs sind teilweise völlig aus den Haaren herbeigezogen. Neueinsteiger verlieren, zwar nun ein wenig von ihrem investiertem Geld, aber so läuft das nun mal in dieser Branche. Kryptowährungen sind eine sehr emotionale Angelegenheit. Hier sind Anstiege und Abstiege von 50 % keine Seltenheit. Leute die hier nur schnelles Geld machen wollen, sind hier Fehl am Platze.


 

2015: Der erste Drop/Crash

Bitcoin 2015 Januar bis April coinmarketcap.com

 

Für die die schon länger dabei sind, ist das nicht das erste Rodeo. Schon 2015 war ein spürbarer Fall von Bitcoin zu sehen. Anfang des Jahres verlor BTC beinahe die Hälfte seines Wertes. Kurz darauf stieg dieser wieder kurz an und erholte sich nach einigen Tagen wieder. Eine stabileren und steigenden Kurs konnte man erst nach 46 Tagen spüren.


 

2016: Der 2. Drop im gleichen Zeitraum

 

2016 Bitcoin Januar April

Hier ist das gleiche Schauspiel zu sehen. Erst stieg Bitcoin für einen kurzen Zeitraum an, auch nur um wieder abzustürzen. Die Erholungsphase war dieses Mal kürzer angelegt. Die spürbare Kursstabilisierung und Steigerung war erst nach 2 Monaten zu sehen.


 

2017: Das Rekordjahr für Bitcoin und Co.

 

 

2017 war für jeden Anleger einen positives Jahr. Auch hier begann alles wieder mit einem großen Sprung nach unten zu Jahresbeginn. Die Erholungsphase dauerte hier einige Tage länger als die Jahre zuvor. Aber wie wir wissen stieg der Kurs seitdem beinahe exponentiell an. Natürlich auch mit kleineren Ausfällen, die schnell wieder korrigiert wurden.


 

Neujahr in Asien

Es ist bekannt das Asien jeweils in diesem Zeitraum Neujahr feieren. Dementsprechend cashen Investoren ihre Gewinne aus um Reisen, Geschenke etc. zu zahlen. Wenn man bedenkt welcher Einfluss der asiatische Markt auf Kryptowährungen hat, ist dies ein möglicher Grund, warum jedes Jahr zur gleichen Zeit der Kryptomarkt einen Setzer nach unten macht.


 

FUD’s – Fear Uncertainty Doubts

Man hört und liest davon recht viel. FUD begleiten den Kryptomarkt schon länger und triggert praktisch die Urinstinkte der Menschen.
FUD bedeutet übersetzt Angst Unsicherheit und Zweifel. Anleger, vor Allem Neueinsteiger (oder geldgierige Individuen), haben natürlich gewissen Zweifel, wenn sie in den Nachrichten lesen, dass die Regierungen nun Regulierungen für den Kryptomarkt durchsetzen wollen.
In Korea und China ist dies derzeit ein großes Thema. Verständlich, denn 2017 war ein Jahr voller Gewinne. Ein Rekord jagte den Anderen. Es war nur eine Frage der Zeit, dass auch die Behörden und die Regierung mal einen kleinen Blick darauf werfen. Schließlich entgehen dem Staat dadurch Steuern und das nicht all zu wenig. Regulierungspläne werden aus dem Grund entworfen und vorgestellt.
Es wird aber längere Zeit dauern bis ein anwendbarer Plan auch wirklich durchgesetzt wird.

 

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